Statement der BMW Group zu laufenden Untersuchungen der Staatsanwaltschaft München I

Die BMW Group bestätigt, dass die Staatsanwaltschaft München I eine Untersuchung im Zusammenhang mit einer fehlerhaft zugeordneten Software in ca. 11.400 Fahrzeugen bei bestimmten Modell-Versionen des BMW 750d und des BMW M550d aufgenommen hat. In diesem Zusammenhang haben Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft München I am 20. März zwei Standorte des Unternehmens durchsucht.

Wie bereits kommuniziert, hatte die BMW Group bei internen Tests festgestellt, dass eine korrekt entwickelte Software-Teilfunktion irrtümlich einigen dafür nicht geeigneten Modell-Versionen zugeordnet wurde. Daher plant die BMW Group, 11.400 Fahrzeuge zurückzurufen. Für diese Fahrzeuge wird nach Genehmigung durch die zuständigen Behörden eine korrigierte Software bereitgestellt.

Alle weiteren Schritte werden in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden erfolgen.

Die BMW Group nimmt den Fall sehr ernst und hat ein großes Interesse an der umfassenden Aufklärung des Sachverhalts. Sie unterstützt die Behörden vollumfänglich bei ihrer Arbeit. Unabhängig davon hatte das Unternehmen bereits eine interne Untersuchung eingeleitet und stellt seine bisherigen Erkenntnisse selbstverständlich den Behörden zur Verfügung. Unverändert geht die BMW Group davon aus, dass es sich bei dem Vorfall um eine fehlerhafte Software-Zuordnung handelt und nicht um eine gezielte Manipulation der Abgasreinigung.

Viele der betroffenen Fahrzeuge wurden mit der richtigen Software auf die Straße gebracht und sind über mehr als zwei Jahre korrekt gelaufen. Die fehlerhafte Software ist erst deutlich nach dem Produktionsstart dieser Modell-Versionen verwendet worden.

Information vom 23.2.2018

BMW Group plant Rückruf zur Korrektur falsch zugeordneter Software-Version

Die BMW Group hat bei internen Tests festgestellt, dass eine korrekt entwickelte Software einigen dafür nicht geeigneten Modell-Versionen irrtümlich zugeordnet wurde. Daraufhin hat die BMW Group die zuständigen Behörden umgehend informiert. Die entsprechende Software wurde für Fahrzeuge mit einem Kombinationssystem aus SCR und NOx-Speicherkatalysator korrekt entwickelt.

Irrtümlich wurde diese Software jedoch in Modell-Versionen eingesetzt, deren aktive Abgasnachbehandlung ausschließlich über einen NOx-Speicherkatalysator erfolgt. Diese Modelle waren zum Zeitpunkt ihrer Erstzulassung beim Serienanlauf im Jahr 2012 mit einer korrekten Software ausgerüstet.

Daher plant die BMW Group 11.700 Fahrzeuge weltweit zurückzurufen. Für diese Fahrzeuge wird nach Genehmigung durch die zuständigen Behörden eine korrigierte Software bereitgestellt.

Betroffen sind Nischenmotorisierungen der bereits ausgelaufenen Modellgeneration der BMW 5er und 7er Reihe aus den Baujahren 2012 bis 2017 mit dem Hochleistungs-Dieselmotor N57B30S1 mit drei Turboladern.

Es handelt sich im Einzelnen um:

BMW M550d xDrive Limousine (Produktion 03/2012-10/2016)

BMW M550d xDrive Touring (Produktion 03/2012-02/2017)

BMW 750d xDrive (Produktion 07/2012-06/2015)

BMW 750Ld xDrive (Produktion 07/2012-06/2015)

Alle weiteren Schritte erfolgen in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden.


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